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Spezialpraxis für Koloproktologie, Ernährungsmedizin, Endoskopie, Chirurgie, Kontinenzberatung
Fachärztin für Chirurgie, Ernährungsmedizinerin DAEM/DGEM, Gesundheitswissenschafterin
Gastroskopie (Magenspiegelung)

Die Magenspiegelung ist eine Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms, bei der man mit Hilfe eines biegsamen optischen Instrumentes, im Fachjargon Endoskopie genannt,
die Beschaffenheit der Schleimhaut beurteilen kann.
Das Endospkop wird durch die Mundhhöhle über die Speiseröhre in den Magen eingeführt und von dort aus in den Zwölffingerdarm vorgeschoben. Über einen Video-Chip an der Spitze des Endoskops werden die Bildinformationen aus dem Inneren des Körpers auf einen Bildschirm übertragen. Der Arzt erhält so ein genaues Bild der Schleimhaut im oberen Verdauungstrakt.
Außerdem ist das Endoskop mit einem kleinen Greifarm ausgestattet, mit dem Gewebeproben entnommen werden könnne, ohne dass Sie es spüren. Anhand dieser Gewebeproben kann der Arzt feststellen, ob gut- oder bösartige Veränderungen der Magenschleimhaut oder eine Infektion mit dem Magenkeim Helicobacter pylori vorliegen.
Magenspiegelungen werden seit vielen Jahren weltweit millionenfach durchgeführt. Aufgrund der dabei erworbenen Erfahrungen sowie steter und konsequenter Weiterentwicklung der Technik sind Komplikationen äußerst selten geworden.
Gastroskopie
Warum eine Magenspiegelung?

Der größte Vorteil der Spiegelung besteht darin, dass gezielt und schmerzfrei Gewebeproben entnommen werden können. Diese werden in dünne Scheiben geschnitten und angefärbt. Unter hochauflösenden Mikroskopen kann z.B. der Magenkeim Helicobacter pylori sichtbar gemacht und der Grad einer Magenschleimhautentzündung beurteilt werden. Außerdem lassen sich durch diese Methode mögliche bösartige Erkrankungen, wie z. B. Magenkrebs oder dessen Vorstufen, frühzeitig erkennen.
Durch eine wiederholte Spiegelung kann der Arzt beurteilen, ob die verordnete Therapie erfolgreich war.
Wie verläuft eine Magenspiegelung?

Die Untersuchung ist nahezu schmerzfrei und dauert im Regelfall nur wenige Minuten.
Vor der Untersuchung wird der Rachen bei Bedarf durch Aufsprühren eines lokalen Betäubungsmittels vorbehandelt. Auf Wunsch kann auch ein beruhigendes Medikament verabreicht werden.
In bequemer Linksseitenlage führt der Arzt das Endoskop dann über den Mund in die Speiseröhre, den Magen und in den nochfolgenden Zwölffingerdarm ein.
Beim langsamen Zurückziehen des Endospops und Einblasen von kleinen Mengen Luft beurteilt der Arzt die Schleimhaut im Verdauungstrakt.
Je nach Krankheitsbild kann der Arzt nun Gewebeproben entnehmen oder sogar kleine therapeutische Eingriffe vornehmen.

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